Bewerbung richtig schreiben – Worauf muss geachtet werden?

Die „richtige Bewerbung“ ist heutzutage wichtiger denn je. Bewerbungen sind immer auch ein „Aushängeschild“ des jeweiligen Kandidaten, seine Visitenkarte. So entscheiden oft Kleinigkeiten darüber, ob der Kandidat für das weitere Auswahlverfahren in Frage kommt oder nicht. Betrachtet man eine ausgeschriebene Stellenanzeige aus Sicht des jeweiligen Personalers, so können bereits kleine Flüchtigkeitsfehler in Rechtschreibung oder grammatikalisch nicht logisch zusammenhängende Satzbausteine in der schriftlichen Bewerbung des Kandidaten erste Hürden im weiteren Auswahlverfahren darstellen und unter Umständen zum Ausscheideprozess führen.

Auch die korrekte Einhaltung von formellen Vorgaben und Formatierungen ist – ähnlich wie bei den formellen Vorgaben einer akademischen Hausarbeit oder Bachelorarbeit – bei der Bewerbung unerlässlich, um sich einen ersten positiven Eindruck zu verschaffen und hierdurch die Möglichkeit der Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräches überhaupt erst entstehen zu lassen.

Wie schreibt man eine Bewerbung?

Ein sehr wichtiger Aspekt ist, das Bewerbungsanschreiben individuell auszurichten. Hier soll nicht der Eindruck von „Serienanschreiben“ entstehen. Eine persönliche und individuelle Adressierung erweckt beim Unternehmen den Eindruck, der Kanditat habe sich vorab bewusst mit dem Unternehmen und der ausgeschriebenen Stelle auseinandergesetzt. Als grundsätzliche Gliederung beim Bewerbungsanschreibung hat sich mittlerweile folgende Aufteilung erwiesen:

Einleitung:
Kurze aber konkrete und inidivuelle Benennung der jeweiligen Stelle mit gleichzeitigem Einbezug der jeweiligen Quelle (Internet-Stellenbörse, Printmedien, Telefonat, Stellenbörse, persönliche Rücksprache). Zugleich soll hier auch das jeweilige Motiv für diese konkrete Stelle genannt werden. Die Einleitung soll nicht mehr als 3 Sätze bzw. 3 Zeilen einnehmen.

Hauptteil:
Der Hauptteil soll größtenteils dem Bewerber geschuldet sein. Hier soll deutlich kommuniziert werden, wieso der Bewerber aus seiner Sicht heraus als Idealbesetzung für die ausgeschriebene Vakanz anzusehen ist. Berufserfahrung, Fähigkeiten und Kenntnisse aus vergangenen Positionen sollen in dem Hauptteil einfließen und zugleich aufzeigen, dass weitere, für die Vakanz benötigte Kenntnisse, sich der Bewerber zügig aneignen kann. Nicht unerlässlich ist hierbei, den konkreten Bezug, sowohl zu der Vakanz als auch zu dem potenziellen Arbeitgeber, herzustellen und somit eine Art der persönlichen Identifikation aufzuzeigen.

Schlussteil:
Kurze Formulierungen und Grußformeln bilden den Schlussteil. Hier kann etwa die gängige Formel über den Wunsch nach einer persönlichen Einladung eine geläufige Endnote des Bewerbungsanschreibens bilden. Schließlich rundet die bekannte Grußformel „Mit freundlichen Grüßen“ das Bewerbungsanschreiben standartmäßig ab.

Sollten Sie Unterstützung beim Erstellen eines Bewerbungamschreibens, eines Lebenslaufes oder einen kompletten Bewerbung benötigen, sprechen Sie uns an. Unsere efrahrenen Freelancer verfügen über die notwenigen Erfahrungswerte, um eine Bewerbung professionell und individuell erscheinen zu lassen.